Basiskurs Dysphagie – Strukturierte Diagnostik und evidenzbasiertes Vorgehen bei Schluckstörungen im Akuthaus, in Rehabilitationseinrichtungen und freier Praxis

Hier finden Sie Fortbildungen, Seminare und Kongresse für die Logopädie, die Ergotherapie und die Physiotherapie. Auf der Plattform Fortbildungsfinder.de sind alle wichtigen Seminare für  2019 und 2020 in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Therapeuten verzeichnet. Schauen Sie regelmäßig vorbei, neue Termine werden permanent ergänzt.

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Auf einen Blick

Beginn: Donnerstag, 01. August 2019
Ende: Sonntag, 04. August 2019

Erweiterter 4-Tages-Basiskurs 

Veranstalter: DAS DYSPHAGIEZENTRUM
Veranstaltungsort: 14055 Berlin

Referent/in: Mirko Hiller M.Sc. / Neurorehabilitation
Fortbildungspunkte: 33
Zertifikat: Abschlusszertifikat
Teilnehmerzahl: maximal 22 Teilnehmer/innen

Kosten:
Standardpreis: 585,00 €

Beschreibung

Erweiterter-4-Tages-Basiskurs

1. Referent

MIRKO HILLER, MSC / NEUROREHABILITATION, LEITER DDZ,
ZERTIFIZIERTER FEES-AUSBILDER DER DGN & DSG

2. Seminarbeschreibung

Evidenzbasiertes Vorgehen in der Therapie – definiert als gewissenhafte, explizite und vernünftige Anwendung der besten medizinisch-therapeutischen Informationen in der täglichen Entscheidungsfindung – spielt eine immer bedeutendere Rolle im klinisch-therapeutischen Alltag.
Evidenz und klinische Erfahrungen sollen Ärzte, Therapeuten und Pflegende
unterstützen, optimale klinische Entscheidungen zu fällen und veraltete und
widerlegte Ansätze im medizinisch-therapeutischen Vorgehen verhindern.

Der Basiskurs dient der Erlangung umfangreichen Wissens zu aktuellen diagnostischen Möglichkeiten und erweiterten therapeutischen Maßnahmen inkl. operativer, prothetischer und medikamentöser Optionen.
Das Seminar befähigt zur professionellen Durchführung von Diagnostik und Therapie in Kliniken wie auch im ambulanten Bereich. (Praxis, Heime, Hausbesuche, etc.)

Basismodul zur Ausbildung zum „Dysphagiefachtherapeuten„.

3. Ziel der Fortbildung

Der Teilnehmer …

wird seine Kenntnisse der Anatomie der am Schluckakt beteiligten Organe und der Neurologie des Schluckvorganges festigen und erweitern.
soll die Physiologie des Schluckaktes verstehen lernen, um in der strukturierten Diagnostik die Ursachen der Pathophysiologie (gestörter Schluckakt) zu erkennen, um einen effizienten Therapieplan für den Patienten erstellen zu können.
lernt derzeit mögliche interdisziplinäre Diagnostikverfahren kennen. Die standardisierte Durchführung der möglichen Diagnostikverfahren wird detailliert besprochen und teilweise praktisch geübt.
wird den neuesten Stand der Möglichkeiten der medizinischen Basisversorgung kennen und anwenden lernen.
erhält eine Einführung ins Trachealkanülenmanagement.

Die aktuellen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung werden aufgezeigt.

Dem Teilnehmer werden …

evidenzbasierte Therapieansätze und andere therapeutische Verfahren vorgestellt.
die Grundlagen effektiver Therapieplanung anhand vorliegender diagnostischer Ergebnisse und der Dokumentation vermittelt.
ausgewählte Therapieverfahren und Techniken werden besprochen und in Partnerübungen ausprobiert.
Effektive, möglichst evidenzbasierte therapeutische Verfahren und Methoden zur Behandlung von Dysphagien aller Schweregrade bei nicht kooperationsfähigen schwerst hirngeschädigten und bei kooperationsfähigen Patienten werden theoretisch vermittelt und praktisch geübt. Methoden, deren Wirksamkeit nachgewiesen ist, werden näher erläutert.

Der Teilnehmer …

lernt diätetische Maßnahmen kennen.
wird anhand von Fallbeispielen selbst Therapiepläne erstellen und besprechen.

Dem Teilnehmer werden die wichtigsten Grundlagen der Angehörigenberatung
und -betreuung vermittelt.

Dem Teilnehmer werden Fallbeispiele des diagnostischen und therapeutischen
Vorgehens vorgestellt.

Probleme bei der Umsetzung diagnostischer und therapeutischer Interventionen werden aufgezeigt und diskutiert. Es werden Lösungsvorschläge sowie Hilfsangebote unterbreitet.

Es besteht ausreichend Zeit für die Klärung von Fragen.

Eine große Auswahl an Diagnostik- und Therapiematerial, ein großer Praxisteil sowie ein umfangreiches Sortiment an Hilfsmitteln sollen den Lernprozess unterstützen.

Eingesetzte Medien: Videos zur Darstellung des gesunden und gestörten Schluckaktes, des diagnostischen Vorgehens, diagnostischer Ergebnisse, Diagnostikvideos, Therapievideos, Bilder und schematische Darstellungen in der Präsentation, Patientenvorstellungen (Video), Bilder in der Präsentation, Folien

Materialien: Poster, Pflegepuppen, anatomische Modelle, Trachealkanülen unterschiedlicher Hersteller, diagnostische Geräte, sonstige Hilfsmittel, therapeutische Hilfsmittel und Geräte für eine effiziente Therapie, Bezugsadressen, Hilfsmittelkataloge

4. Zusammenfassung der Inhalte

Physiologie des Schluckens
Ätiologie von Schluckstörungen
Pathophysiologie
Klinische Symptomatik
Interdisziplinäre Diagnostik
Medizinische Basisversorgung Teil 1 und Teil 2 (medikamentöse und operative Therapie sowie Einführung in das Trachealkanülenmanagement)
Praktische Anwendungen
Therapieansätze bei Schluckstörungen aller Schweregrade (FOTT, ORT, FDT)
Funktionelle Dysphagietherapie (FDT)
Therapie schwerst hirngeschädigter nicht kooperationsfähiger Patienten
Therapie kooperationsfähiger Patienten
Therapieplanung, Dokumentation und Durchführung der Therapie anhand der Ergebnisse der instrumentellen Diagnostik
praktische Anwendungen / (Partner-) Übungen
eigenständige Therapieplanerstellung anhand eines konkreten Falles
Fallbeispiele
Angehörigenberatung / -betreuung
Klärung von Fragen
Literaturhinweise, Bezugsquellen, Ansprechpartner

5. Voraussetzungen für den Besuch des Seminars

Der Besuch der einzelnen Seminare, die DAS DYSPHAGIEZENTRUM anbietet, setzt nicht den Besuch eines bestimmten Seminars voraus.
Lediglich eine abgeschlossene Berufsausbildung im therapeutischen, pflegerischen oder medizinischen Bereich ist erforderlich.

Die Teilnahme von Schülern und Studenten ist nach persönlicher Absprache möglich.

Veranstaltungsort

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Seminarort: Malteser-Krankenhaus
Adresse: Pillkaller Allee 1, 14055 Berlin (Deutschland)
Kontakt vor Ort: Sabine Böttcher
  0 37 33 / 41 95 600

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