Identifikation, Desensibilisierung, Modifikation und Transfer mit stotternden Jugendlichen und Erwachsenen- praktisch anwendbar

Auf einen Blick

Beginn: Freitag, 30. November 2018, 14:00 Uhr
Ende: Samstag, 01. Dezember 2018, 17:00 Uhr

Veranstalter: Döpfer Akademie Rheine
Veranstaltungsort: 48431 Rheine

Referent/in: Isabell Nockemann
Fortbildungspunkte: 15
Teilnehmerzahl:

Kosten:
Standardpreis: 210,00 €

Beschreibung

Viele stotternde Jugendliche und Erwachsene berichten im Anamnesegespräch, dass sie bereits Stottertherapien gemacht haben, sie aber das, was sie mit dem Therapeuten geübt haben, im Alltag nicht anwenden konnten. Der Zugriff auf gelernte „Techniken“ funktioniere nur im vertrauten Therapiesettting, aber eben nicht außerhalb des Therapieraumes. Oft liegt der missglückte Transfer daran, dass die Patienten unzureichend desensibilisiert sind und vor dem Hintergrund eines schnellen, kurzfristigen Therapieerfolgs, wie es ja auch von den Krankenkassen gefordert ist, zu früh Modifikationstechniken vermittelt bekommen, die dann, auf Grund der noch bestehenden Angst vor dem Stottern, im Alltag nicht greifen können und somit nicht nachhaltig sind. In dieser Fortbildung wird kurz auf eine qualitative und quantitative Diagnostik sowie die Erfassung der subjektiven Selbsteinschätzung eingegangen. Basierend auf dem van Riperschen Grundkonzept werden Interventionen aus der Desensibilisierungs-, Identifikations-, Modifikations- und Stabilisierungsphase vorgestellt, die nicht nur in der Einzeltherapie, sondern auch in Gruppeninterventionen einsetzbar sind. Der Aspekt einer gelungenen Desensibilisierung begleitet uns dabei therapiephasenübergreifend wie ein roter Faden. Die Teilnehmer lernen Interventionen zur Identifikation von Sekundär- und Primärsymptomatik kennen sowie desensibilisierende Verfahren zum Abbau von Tabuisierung, Angst und Vermeidung wie Pseudostottern, Nettostottern (aus: IMS Therapie von H. Zückner) und advertising (aus: SSMP Therapieansatz). Als Modifikationstechniken werden trickfreies Stottern (aus: Bonner Intensiv- Stottertherapie), Prolongation, Pullout und Nachbesserung vermittelt. Alle Verfahren werden in Übungsstationen in Kleingruppen eingeübt. Fallbeispiele aus der Praxis sind erwünscht! Weitere Themen der Fortbildung werden sein:

  • Beratung und Vernetzung mit Angehörigen, Freunden und Institutionen im Sinne eines verbesserten Transfers
  • Therapieempfehlung: ambulante Einzeltherapie oder Gruppenintensivtherapie?

Inhalte

  • Maßnahmen zur Identifikation und Desensibilisierung mit praktischen Übungsanteilen
  • Vorstellung von Modifikationstechniken mit praktischen Übungsanteilen
  • Transferunterstützende Maßnahmen
  • Beratung und Vernetzung mit wichtigen Bezugspersonen

Termin(e)

Kurs 2018
30.11.2018–01.12.2018 Kurs 2018

Kurszeiten

Freitag14.00–20.00 Uhr
Samstag09.00–17.00 Uhr

Weitere Daten und Informationen

Döpfer ID

DA-RHE-406

Kursziel / Abschluss

Zertifikat

Stundenanzahl

15 UE

Fortbildungspunkte

15

Kosten

210,00 €

Dozent

Isabell Nockemann

Sprachheilpädagogin

Veranstaltungsort
Döpfer Schulen Rheine e.K.
Salzbergener Straße 13
48431 Rheine
Zielgruppe
Logopäden

Veranstaltungsort

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Seminarort: Döpfer Schulen Rheine e.K.
Adresse: Salzbergener Str. 13, 48431 Rheine (Deutschland)
Kontakt vor Ort: Frau Maike Schulte
  05971-9579908

Schlagworte

Veranstalter

Döpfer Akademie Rheine

Adresse: Salzbergener Str. 13, 48431 Rheine
Ansprechpartner: Frau Maike Schulte
Telefon: 05971-9579908

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